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Kunststoff bedrucken mit vier verschiedenen Verfahren

Objektbedruckungen und Laserbeschriftungen sind unsere Profession

Vom Elektronikgehäuse bis zum kleinen Werbeartikel – viele Artikel sind nach wie vor aus Kunststoff. Die Produkte bestehen somit aus einem leicht zu verarbeitenden Werkstoff, der robust ist und nicht leitet. Kunststoff ist beständig gegen Wasser und viele Umwelteinflüsse. Selbst Laugen und Säuren machen ihm nichts aus. Oft erfordern Artikel aus Kunststoff einen Bedruck. Und hier kommen wir ins Spiel, denn Objektbedruckungen und Laserbeschriftungen sind unsere Profession.

Dabei achten wir darauf, dass die Beschriftung in ihrer Qualität dem Kunststoffgegenstand in nichts nachsteht. Im Gegenteil. Eine personalisierende Beschriftung eines Werbeartikels darf auch nach vielfachem Gebrauch nicht abgeblättert oder weggewischt sein. Auch die Skala auf einem Lineal sollte selbstverständlich haltbar sein. Schließlich macht sie den Artikel erst zu dem, was er ist. Wie erreichen wir das? Die Kunst ist die Auswahl des richtigen Druckverfahrens. Diese wollen wir im Folgenden genauer vorstellen. Zunächst klären wir eine grundlegende Frage:

Kann ich alles aus Kunststoff bedrucken lassen?

Hier ist die Antwort ganz einfach: ja. Eigentlich jede Art von Kunststoff ist zum Bedrucken bzw. Beschriften geeignet. Es kommt beim Kunststoff bedrucken nur auf das richtige Verfahren an. In unserer täglichen Arbeit bedrucken wir Produkte aus den unterschiedlichsten Kunststoffen: Artikel aus Polyamid, Polyethylen, Polycarbonat, Polymer Polypropylen und viele mehr. Manche Kunststoffarten müssen zum Bedrucken vorbehandelt werden, manche nicht. Am Ende sollten auch der Beschriftung Gegenspieler wie Chemikalien, scharfe Reinigungsmittel, Temperaturschwankungen oder sonstige Umwelteinflüsse nichts anhaben.

 

Kunststoffe bedrucken – welche Verfahren stehen zur Wahl?

Um Kunststoff zu beschriften, stehen vier verschiedene Verfahren zur Verfügung:

Tampondruck – geeignet für kleine und unebene Flächen

Der Tampondruck ist eines der wichtigsten Druckverfahren zum Bedrucken von Kunststoff. Es ist ein indirektes Tiefdruckverfahren, bei dem die Farbe mittels eines elastischen Tampons auf den Kunststoffgegenstand aufgetragen wird. Der Tampon aus Silikonkautschuk wird dazu in einer vorher bestimmten Stärke auf den Artikel aufgepresst. Elastisch passt sich der Tampon der Form des Gegenstands perfekt an. Es entsteht ein einwandfreies Druckbild.

Der Tampondruck ist eine Weiterentwicklung des Decalcierverfahrens durch den Graveurmeister Wilfried Philipp. Um ein präziseres Druckbild hervorzurufen, tauschte er die weichen Gelatinetampons gegen Tampons aus festerem Silikonkautschuk aus. Angewendet wird das Tampondruckverfahren häufig für Werbemittel, für Spielsachen, medizinische Produkte oder Autoteile.

Die Vorteile dieses gängigen Verfahrens liegen in der guten Verformbarkeit und der Flexibilität des Silikontampons. Der Tampon – der im Grunde nichts anderes als ein Stempel ist – lässt sich in jede gewünschte Form bringen. Er nimmt die Druckfarbe hervorragend auf und kann sie präzise wieder abgeben. Vor allem unregelmäßig und strukturiert geformte Gegenstände profitieren von der Flexibilität des Drucktampons. Auch Kugelförmiges, konvexe oder konkave Formen können mittels Tampondruck bedruckt werden. Der Tampondruck ermöglicht ein detailliertes Druckbild. Feine und filigrane Linien werden gut dargestellt, genauso wie Darstellungen in 3D.

Siebdruck – stark bei großen und ebenen Flächen

Die Einsatzmöglichkeiten des Siebdrucks sind vielfältig. Neben vielen weiteren Materialien – beispielsweise Holz oder Stoff – wird im Siebdruck auch Kunststoff bedruckt. Dabei wird die Farbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Material gedruckt. Stellen, die nicht bedruckt werden sollen, werden mittels einer Schablone undurchlässig gemacht.

Der Siebdruck wird bei ebenen Flächen eingesetzt. Mit speziellen Maschinen ist auch Runddruck möglich, beispielsweise bei Kunststoffbechern, Tuben oder Rohren. Pro Druckvorgang wird mit einer Farbe gedruckt. Soll der Druck mehrfarbig sein, muss der Vorgang wiederholt werden.

Der Siebdruck ist ein bewährtes und gut geeignetes Verfahren für ebene Flächen. Der Druck ist leicht reproduzierbar und besticht durch eine hohe Auflösung. Besonders bei größeren Flächen wird der Siebdruck häufig angewandt, zum Beispiel bei Frontblenden, großen Displays und Schildern.

UV-LED-Direktdruck – innovatives Verfahren für kontrastreichen Druck

Im Gegensatz zum traditionsreichen Siebdruck – die Vorläufer gehen bis ins Mittelalter zurück – ist der UV-LED-Direktdruck ein sehr junges und modernes Druckverfahren. Die Farben werden dabei durch UV-Licht gehärtet, das von LED-Lampen abgegeben wird. Letztere haben in modernen Anlagen – wie unserer – die früher verwendeten Quecksilberdampflampen abgelöst.

Das Verfahren ermöglicht brillante und kontrastreiche Industriebeschriftungen. Insbesondere zum Bedrucken aller Arten von Werbemitteln ist dieses innovative Druckverfahren sehr gut geeignet. Auch zum Bedrucken von Frontplatten oder Beschilderungen wird es sehr gern verwendet.

Der UV-LED-Direktdruck ist ein sehr variables Verfahren, das ein hochauflösendes Druckbild ermöglicht. Anders als beim Tampondruck liegt die Farbe auf dem Kunststoff auf und muss sich nicht mit dem Material verbinden. Trotzdem ist die durch UV-Licht gehärtete Tinte sehr beständig gegen alle möglichen Einflüsse, seien sie chemischer Art oder mechanischer. Werbeartikel aus Kunststoff zu beschriften ist eine häufige Anwendungsmöglichkeit. Auch ein hochwertiger Mehrfarbdruck ist mit diesem Verfahren sehr gut möglich.

Kunststoff beschriften durch Farbumschlag – präzise und äußerst beständig

Während vorgenannte Verfahren bei allen möglichen Materialien angewendet werden, ist der Farbumschlag mit dem Laser ausschließlich bei Kunststoff möglich. Die Pigmente des Kunststoffartikels selbst werden dabei durch den Laserstrahl in ihrer Optik verändert. Je nach Art des Kunststoffs entsteht eine helle oder dunkle Markierung. Außer der Farbe bleiben alle übrigen Eigenschaften des Kunststoffgegenstands nahezu gleich.

Mit dem Farbumschlag kann Kunststoff sehr präzise beschriftet werden. Dadurch, dass keine Farbe aufgetragen wird, sondern sich der Gegenstand selbst verändert, ist die Verfärbung außerdem äußerst abriebfest.

Sie möchten Artikel aus Kunststoff beschriften lassen?

Wenn Sie Artikel aller Art aus Kunststoff bedrucken lassen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir bedrucken für Sie Einzelstücke und Prototypen, Produkte in Kleinserien oder in Serienproduktion. Nehmen Sie Kontakt auf per E-Mail: info@produkte-beschriften.de oder auch telefonisch unter: 0721 9579740. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.

Ihr Ansprechpartner für
Kennzeichnungslösungen

Benjamin Völlinger

M.A. Marketing & Sales
Inhaber

0721 957974-02

Ich wünsche einen Rückruf

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